Philosophie

Seit etwa 25 Jahren wird vor allem im deutschsprachigen Raum eine zum Teil sehr emotionale Debatte darüber geführt, ob der alpine Skisport / Skitourismus klimabedingt unmittelbar vor seinem Ende stehe. Ebenso wenig wie der Skisport / Skitourismus wird auch diese Debatte nicht so schnell enden.

Die Zukunftsforschung hat sich bei dieser Debatte nicht mit Ruhm bekleckert. Zu oft wurden und werden Argumente an den Haaren herbeigezogen. Hinzu kommt der mediale Wunsch nach Sensationen und Drohszenarien. Am nachhaltigsten kam und kommt man auf die Titelblätter der Leitmedien mit apokalyptischen gezeichneten Bildern und mit der Erzeugung von diffusen Zukunftsängsten. Beispiel gefällig? „2040 werden Tirols Skilehrer Wein anbauen!“ – so wurde der Zukunftsforscher Andreas Reiter kurz nach dem Jahrtausendwechsel in einem Interview mit der „Tiroler Tageszeitung“ zitiert (13. Oktober 2005).

Im Institut Zukunft Skisport wird stets mit harten Fakten argumentiert. Die Erzeugung diffuser Ängste vor einer Zukunft ohne Skisport, ohne Schnee und ohne Eis lehnen wir strikt ab. Dies bedeutet nicht, dass die Zukunft des Skitourismus ausschließlich rosarot aussehen wird, doch eher wahrscheinlich sind Szenarien in der Mitte beider Extreme. Aus derzeitiger Sicht wird die Breite des Skisports, also der Skitourismus, nicht vom „bösen Klima“, sondern eher durch eine Verminderung der Leistbarkeit (vgl. Gehalts- vs. Preisentwicklung) und durch die aktuellen soziodemografischen Verschiebungen in Europa bedroht.

Bergbahn AG Kitzbühel
Doppelmayr
Schmittenhöhe
Kitzbühler Alpen
Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen