Biografie

Der Tiroler Skitourismusforscher Günther Aigner (* 1977 in Kitzbühel) absolvierte die Diplomstudien der Sportwissenschaft und der Wirtschaftspädagogik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und an der University of New Orleans („UNO“, USA). Diplomarbeit (2004): „Zur Zukunft des alpinen Skisports. Einflussfaktoren und ihre Auswirkungen“. Nach weiterführenden Forschungstätigkeiten am Institut für Sportwissenschaft an der Universität Innsbruck bei Univ.-Prof. Dr. Elmar Kornexl folgte der Wechsel ins Tourismusmarketing. Von Juni 2008 bis Juli 2014 leitete Aigner für den Tourismusverband „Kitzbühel Tourismus” das Wintermarketing der Gamsstadt.

Seit August 2014 ist Aigner hauptberuflich als Skitourismusforscher tätig und führt das „Forum Zukunft Skisport”. Seine „Fünf Thesen zur Zukunft des alpinen Skisports“ stellte er erstmals beim Europäischen Forum in Alpbach vor. Es folgten zahlreiche Fachvorträge im In- und Ausland sowie Beiträge und Interviews in TV-, Hörfunk- und Printmedien. 

Lehraufträge und Gastlektorate führten Aigner bis dato an Hochschulen in Hanoi (VNM), Sanya (CHN), Belgrad (SRB), Baku (AZE), Innsbruck, Salzburg, Kufstein, Krems und Seekirchen am Wallersee sowie als Referenten zum Ausbildungslehrgang der Österreichischen Staatlichen Skilehrer. 

Der Skitourismusforscher ist Verfasser zahlreicher Schnee- und Temperaturstudien für namhafte Destinationen im Alpenraum – unter anderem für Kitzbühel, Lech-Zürs, Zell am See, Obergurgl, Sölden und Obertauern. Seit November 2017 ist er Mitglied im Studienausschuss Nr. VII („Umwelt“) des Weltseilbahnverbandes O.I.T.A.F. 

Als Berater von Skigebieten und Tourismusregionen lieferte der Tiroler die Idee und die Datengrundlage für die Positionierungen der Region Pillerseetal als „schneereichste Tourismusregion Tirols“ und Obertauern als Wintersportort mit den größten Schneehöhen Österreichs („Wir sind Schnee“). 

Zudem wird Aigner aktiv bei der Erhebung von Klimadaten eingesetzt. Seit 2015 führt er monatliche Niederschlags- und Schneemessungen für den Hydrographischen Dienst Salzburg und den Glaziologen Univ.-Prof Dr. Heinz Slupetzky im Bereich des Stubacher Sonnblickkees (Uttendorf, Salzburg) durch und arbeitet bei den Längenmessungen der Gletscher in der Granatspitz- und Glocknergruppe mit. 

Schneemessung für Univ.-Prof. Dr. Heinz Slupetzky und den Hydrographischen Dienst Salzburg am Stubacher Sonnblickkees (2.500 m) mit einer 480 cm langen Sonde.
Bergbahn AG Kitzbühel
Doppelmayr
Schmittenhöhe
Kitzbühler Alpen
Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen